In Balance bleiben

Den geplanten Termin beim Neurologen im Januar haben wir aus verständlichen Gründen sausen lassen. Wer lässt sich schon gern unqualifiziert runterputzen.

Stattdessen habe ich Mutti im Februar 2011 im Alten-und Servicezentrum bei ihr um die Ecke zum Programm „In Balance bleiben“ angemeldet.
Es gibt immer ein gemeinsames Frühstück, dann wird geratscht und gesungen und jeder kann sich seine Sorgen von der Seele reden; natürlich alles unter qualifizierter Leitung einer Dipl. Sozialpädagogin. Zum Abschluss können die Teilnehmer noch gemeinsam zu Mittag essen und dann geht’s wieder nach Hause.

Wir sind tapfer zusammen hingegangen, um uns mit der Leiterin vorab zu unterhalten (telefonisch hatte ich ihr unsere Situation schon in groben Zügen umrissen).

Also ich mit Mutti im Schlepptau und ihrem roten Einkaufswägelchen, welches ihr ein bisschen Halt gibt, dorthin – ein bisschen wie „Der erste Tag im Kindergarten“.

Einkaufswagen_1
Die Leiterin ist sehr nett, meine Mutti humorvoll aber ein bisschen verhalten; muss ja auch komisch sein für sie, dass sie jetzt jeden 2. Donnerstag dorthin soll.
Aber „brav“ wie sie ist, willigt sie ein und sie ist angemeldet.

Für mich ein kleiner Versuch, wieder ein bisschen Struktur in ihr Leben zu bringen.
Mal sehen, ob das das Richtige ist….

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