Mein erstes Mal im „Angehörigentreffen Demenz“

Wie schon hier erwähnt, hat mir der Kurs zum Demenzbegleiter (oder auch Demenzhelfer) neben den interessanten Inhalten vor allem den Kontakt zu Elisabeth, einer Mitarbeiterin vom Ambulanten Senioren Service in Höhenkirchen, beschert.
Dort treffen sich einmal im Monat Angehörige von Alzheimer- bzw. Demenzkranken zu einer Gesprächsrunde, die von Frau Burmester, einer Sozialpädagogin, geleitet wird.

Also sause ich nach der Arbeit über die Autobahn, um nur ja pünktlich da zu sein.
Doch wie so oft bin ich zu früh und habe noch Zeit, mir im Auto so meine Gedanken zu machen:
was mache ich hier, wer wird sonst noch da sein, wie wird der Abend ablaufen, …?

Normalerweise weiß ich nur zu gerne, was auf mich zukommt, um mich darauf einstellen zu können; aber das lehrt mich im Lauf der Zeit die Demenz meiner Mutter, dass ich mich eigentlich auf gar nichts mehr so richtig einstellen kann.

Mein „Erstes Mal“

Aufgeregt bin ich schon, weil ich ja so gar nicht weiß, was mich da erwartet.
Doch einen Herrn kenne ich schon von dem Vortrag, den Dr. Fuchs dort gehalten hat, und Elisabeth kenne ich ja sowieso – ist schon nicht mehr so schlimm Wink

Bei einer kurzen Vorstellungsrunde erzählt jeder kurz von seinem aktuellen Anliegen, und plötzlich fühle ich mich gar nicht mehr so allein mit meinen Sorgen.
Frau Burmester geht auf unsere Fragen ein, hat aber auch ein buntes Päckchen von Verhaltensvorschlägen und Informationen zum Umgang mit Demenzkranken parat.

Mein Fazit dieses ersten Abends:
Da sind Menschen, denen geht es wie mir –
welche Erleichterung – ich bin auf dem richtigen Weg.

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