Unser Abschlussgespräch nach 3 Wochen Memory-Klinik…

…haben wir bei Dr. Fuchs höchstpersönlich.

Zuerst einmal sind wir beide wirklich froh, dass nun wieder ein bisschen mehr Normalität in unseren Alltag Einzug hält.

Die drei Wochen waren schon sehr anstrengend für uns beide
– aber –
von nichts kommt nichts  😉

Das Erfreuliche aber ist, dass sich die Mühe offensichtlich gelohnt hat. Die Behandlungen haben für Mutti in mehreren Bereichen zu Verbesserungen geführt: sie ist wieder sicherer auf den Beinen, medikamentös gut eingestellt, die geistige Leistungsfähigkeit hat sich ein bisschen verbessert und sogar ein paar Erleichterungen für den Alltag nehmen wir mit nach Hause.

So bekommt sie zum Beispiel eine Verordnung für einen Badewannensitz und einen Strumpfanzieher; ihren Rollator und den Hausnotruf hat sie ja bereits. Und im Gespräch mit dem Sozialdienst gibt es auch noch einen sehr guten Tipp: wir können von Muttis Hausarzt eine Verordnung bekommen, dass täglich ein Pflegedienst zu ihr kommt und ihr die Medikamente verabreicht – das hätte uns Muttis Hausarzt (zu dem sie sicher schon fast 30 Jahre geht) ja auch mal sagen können. Das hätte uns so manche Aufregung und Unregelmäßigkeit bei der Tabletteneinnahme erspart.

Aber gut, es ist so wie es ist, da hilft jetzt auch kein Jammern mehr.
Jetzt heißt es wieder einmal Ärmel hochkrempeln
und die neuen Aufgaben anpacken.

Zuerst muss ich mich um die Verordnung kümmern, und dann gleich mit dem Pflegedienst Kontakt aufnehmen. Ausserdem will ich auch mal anfangen, Dinge aufzuschreiben, die Mutti nicht mehr selber kann – also so eine Art Pflegetagebuch zu führen. Das scheint wirklich ziemlich wichtig zu sein, wenn man eine Pflegestufe beantragen will; die „Stufe 0″ (zusätzliche Betreuungsleistungen) kann ich ja wohl mal langsam anpeilen – wer hätte das je gedacht, das das bei meiner Mutti einmal nötig sein könnte…

Ach, und das Wichtigste hätte ich jetzt fast vergessen!
Wir haben eine Diagnose!
Mutti hat eine beginnende Demenz vom Typ Alzheimer.

Das macht mir zwar ziemlich Angst, aber das Gespenst hat jetzt wenigstens einen Namen und auf dieser Basis können wir unsere weiteren Schritte aufbauen.

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